Live in der Schüür!

Aus dem 4000-Seelendorf Skinnskatteberg eroberten die fünf Schweden die Club- und Festivalbühnen von ganz Europa. Im Jahr 1991 gegründet, entwickelte sich No Fun At All schnell zum Punkrock-Überflieger der späten 90er. Es gibt wohl in Europa kein Punkrock-Fan, der ihre schnellen und eingängigen Songs nicht kennt. Gross war auch die Enttäuschung, als sich die Band 2001 mit den Worten «Wir wollen aufhören, solange wir noch das Gefühl haben, eine grossartige Band zu sein!» von der Bühne verabschiedete.

Nach vier Jahren Pause war aber dieses Gefühl noch nicht vergangen und No Fun At All meldete sich in alter Frische zurück. Nachdem 2009 ihr siebtes Studioalbum auf den Markt kam wurde es wieder etwas ruhiger um die fünf Punkrock-Ikonen. In den letzten Jahren gaben No Fun At All jährlich nur noch vereinzelt Konzerte an ausgewählten Konzerten. Umso mehr freut es uns, dass wir No Fun At All diesen Sommer für eine exklusive Show im Konzerthaus Schüür begrüssen dürfen.

Rümbold will mit dem Kopf durch den Beat gehen. Sein Körper bebt vom Woofer. Er surft auf seinen Riffs vom Intro zum Refrain. Dröhnt. Schreit. Schweigt. Stampft unaufhaltsam fort wie eine Lokomotive auf Schienen, fährt aber nicht eine bestimmte. Tief durchatmen zwischen zwei strengen Strophen. Brauen zusammengekniffen, Zähne geknirscht, die Augen funkeln: Er will den Zuhörer an den Schultern packen und durchschütteln, um mit ihm zusammen Bäume auszureissen. Ob als Duo (seit 2000), als Trio (seit 2006) oder als Quartett (seit 2009) – Rümbold schreibt eigene Songs. Texte. Mixt seine Demotapes. Schneidet seine Videos selbst. Zeichnet sein Logo. Das EP-Cover.

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In Zusammenarbeit mit: Schüür, Luzern

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