Liedermacher, Poet, Schauspieler und Komponist
Konstantin Wecker, 1947 in München geboren, trat 1968 erstmals als Liedermacher auf – der Durchbruch gelang ihm 1977 mit der Ballade „Willy” und dem Album „Genug ist nicht genug”. Insgesamt rund 40 LP- und CD-Produktionen, darunter „Liebesflug” (1981), „Ganz schön Wecker” (1988), „Stilles Glück, trautes Heim” (1990), „Vaterland” (2001), „Am Flussufer” (2005), dokumentieren die breite Palette des künstlerischen Schaffens und spiegeln vor allem aber persönliche Höhenflüge und Krisen wider. Besondere Beachtung fand die als Synthese der klassischen Wurzeln Konstantin Weckers mit seinem Lied- und Filmmusikschaffen angelegte Produktion „Classics” (1991) mit dem Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung von Peter Herbolzheimer (Kritikerpreis 1992). Konstantin Wecker veröffentlichte zahlreiche Lyrikbände (u. a. „Schmerzvoll lebendig”, 1998), den Roman „Uferlos” (1993) und schreibt Theater- und Bühnenmusiken sowie Filmmusik („Kir Royal” 1986, „Schtonk!” 1992) und Kindermusicals. Für sein politisches Engagement wurde Konstantin Wecker 1995 mit dem Kurt Tucholsky-Preis und 2007 zusammen mit Eugen Drewermann mit dem Erich-Fromm-Preis ausgezeichnet.
2011 erschien seine neue CD „Wut & Zärtlichkeit“, die Wecker in München, Nürnberg, Berlin und in der Toskana aufgenommen hatte. Mit von der Partie waren der Pianist Jo Barnikel, der Gitarrist und Perkussionist Jens Fischer-Rodrian und der dänische Pedal-Steel-Spezialist Nils Tuxen. Gemeinsam mit diesen exquisiten Musikern gewährt Konstantin Wecker mit seinem neuen Programm tiefe Einblicke in die eigene Seelenwelt. Man darf gespannt sein. Live zu erleben ist der Bayerische Sänger, Musiker, Autor und Songschreiber am Samstag, 1. Dezember 2012 (20 Uhr) im Volkshaus Zürich.
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